Nackte Hände, die in der warmen Erde wühlen,
erste wohltuende Sonnenstrahlen im Gesicht.
Samen säen, Pflanzen setzen, mit Bedacht
wässern, geduldig warten.
Vorab noch Pferdemist als Dünger verwenden,
das lieben die Pflanzen besonders.
Während der stillen Arbeit Pläne schmieden,
den Vögeln und Insekten einstweilen lauschen.
In die Zukunft blicken, was geerntet werden könnte,
von leckeren Rezepten träumen.
Vorratsschränke füllend mit
Senfgurken, Chutneys, Kräuteröle, heilsame Öle,
knuspriges Brot mit Gewürzen, Marmeladen.
Die Blüten der Obstbäume bewundern,
den Wildbienen, denen wir ein Zuhause gegeben haben,
zuschauen, wie sie tüchtig bestäuben.
Was wir säen, das ernten wir.
Eine Pflanze, Frucht, Gemüse wächst mit
Geduld, Sonne, Wasser und Liebe.
Bringen wir hingegen Missgunst und Frust entgegen,
kann nichts gedeihen.
Manche Insekten in der Erde sind nützlich,
andere schaden und bringen Unheil.
Früchte, Gemüse und Kräuter in Nachbars Garten
sollen uns nicht kümmern.
Unsere Herzen würden welk werden.
Die Ernte vom letzten Jahr ist Vergangenheit,
Vergleiche der Erträge zu ziehen hilft nicht weiter.
Geduldig warten und dazu beitragen,
WIE wir säen – wie im Garten, so mit Taten!


