Geheimnisvolle Abzweigungen

Goodbye

Aktuell nehme ich an einem Schreibprojekt teil, es heißt: #oneshortyear

Worum gehts? Am Ende jeden Monats (von Juli 2020 – Juli 2021) gibt es jeweils ein Thema – gesucht werden Kurzgeschichten von entweder bis zu 1000 Worten, oder einen Prompt mit deutlich mehr Worten usw. usf…… 

Wer es am Ende (Juli 2021) in die Anthologie schafft, wird erst nach Ablauf des langen kurzen Jahres bekanntgegeben. 

Thema Juli 2020: 

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Mein 3. Song in meiner Lieblingsplaylist am Handy lautet: „Seconds“ von U2 (zum Reinhören: youtube song „seconds“ von U2 )

Und hier meine Geschichte:

Goodbye

Vor vielen Jahren, irgendwo in der Nähe vom Times Square, trafen sie sich erstmals. Seine Kollegen wurden ihm nicht näher vorgestellt, sie waren, ähnlich wie er, hochgewachsene, dünne Gestalten mit fahler Gesichtshaut, sie sahen aus wie Zombies, die gerade ihren miefigen Kellern entsprungen waren. John hatte keine Wahl, er hatte das Wissen und die Fertigkeit und was er noch hatte: jede Menge Schulden. Die Sorgen um die Familie, und wie er Frau und Sohn durchfüttern sollte, raubten ihm den nächtlichen Schlaf. Es waren harte Zeiten, es herrschte Krieg. Er musste diese gut bezahlte Arbeit annehmen.

Wie Diebe in der Nacht schlichen sich er und seine Kollegen in das aufgelassene Fabrikgebäude und bauten wortlos Tag für Tag mit zittrigen Fingern und in Schutzkleidung gehüllt an diesem Teil. Sie sprachen nicht miteinander, jeder einzelne von ihnen wusste, was zu tun war. Über Konstruktionspläne gebeugt gingen sie ihrer Arbeit nach. Dennoch – sie waren nur Marionetten in einem System, wo die Fäden anderswo gezogen wurden. Das Geld der Mächtigen und Einflussreichen hatte sie gelockt. Sie wussten genau, entweder sie machen ihr Ding richtig und möglichst schnell, oder sie würden mit dem Leben bezahlen.

Die Drahtzieher saßen in mondänen Büros in London, New York, Moskau oder Peking – niemand wusste das so genau! Gekleidet in teure Anzüge und mit Luxusuhren an den Handgelenken sprachen sie Befehle und Aufträge auf Tonbänder, die John anonym übermittelt wurden.

Aufstieg und Fall einer ganzen Generation lag in den Händen dieser hochrangigen Männer. Es war alles genau durchgeplant und die Ziele waren ausgewählt.

„Machen oder sterben! Ihr habt keine Wahl. Merkt euch, es dauert nur Sekunden, um Goodbye zu sagen, wenn ich den Knopf drücke!“

Und so schlichen sie weiter, wie Diebe in der Nacht. Sie bauten und konstruierten und warteten auf den Tag, an dem sie ihr Lösegeld bekamen und sich aus dem Staub machen konnten. Egal, ob sie zukünftig die Welt nur mehr bei Kerzenlicht sehen würden. Sie wussten, sie würden mit der Hölle bezahlen.

Und so erschufen sie die Atombombe und John sah in seinen Träumen Blitze am Firmament, von Ost nach West und von Nord nach Süd. Die Stimme aus dem Tonband wiederholte sich in seinem Kopf laut und furchteinflößend: „Es dauert nur Sekunden, um Goodbye zu sagen!“

***

Vierundsiebzig Jahre später sitzt Johns Enkelsohn Tom in einem modernen Labor, irgendwo in London, New York, Moskau oder Peking – niemand darf das so genau wissen. Tom hat keine Wahl, er hat das Wissen und die Fertigkeit und was er noch hat: jede Menge Schulden. Die Sorgen um die Familie, und wie er Frau und Sohn durchfüttern sollte, rauben ihm den nächtlichen Schlaf.

An seiner Seite arbeiten Frauen und Männer in Schutzanzügen und mit Einweghandschuhen, sie forschen und studieren an Viren und deren Auswirkungen. Sie testen an Tieren und führen genaue Aufzeichnungen. Tag für Tag gehen sie ihrer Arbeit nach, wie Diebe in der Nacht betreten sie ihren Arbeitsplatz, wohl wissend, wie gefährlich ihre Arbeit für die ganze Menschheit ist. Dennoch – sie sind nur Marionetten in einem System, wo die Fäden anderswo gezogen werden. Das Geld der Mächtigen und Einflussreichen hat sie gelockt. Sie wissen genau, entweder sie machen ihr Ding richtig und möglichst schnell, oder sie würden mit dem Leben bezahlen. Wenn sie es nicht machen, macht es jemand anderer.

Großer Reichtum wird ihnen versprochen, ein sorgenfreies Leben für die ganze Familie, wenn sie diese Forschung zu Ende führen. Die Drahtzieher sitzen in klimatisierten Büros in einer Großstadt irgendwo auf der Welt. Gekleidet in teure Anzüge und mit Luxusuhren an den Handgelenken.

Aus anonymisierten Handys erhält Tom Befehle, er muss seinen hochrangigen und mächtigen Auftraggebern über den Verlauf der Forschung berichten.

Aufstieg und Fall einer ganzen Generation liegt in ihren Händen, das weiß Tom. Weltweit wird ihre Entwicklung Schaden in großem Ausmaß anrichten können, auch das ist ihm bewusst. Aber er hat keine Wahl mehr, die Mächtigen und Einflussreichen haben sein Schicksal in der Hand. „Machen oder sterben! Ihr habt keine Wahl. Merkt euch, es dauert nur Sekunden, um Goodbye zu sagen, wenn ich das Virus freisetze!“

Und so schleichen er und seine Kollegen weiter, wie Diebe in der Nacht. Sie forschen und vermehren und studieren mit den Viren und warten auf den Tag, an dem sie ihr Lösegeld bekommen würden und sich aus dem Staub machen konnten. Egal, ob sie zukünftig krank werden oder Verwandte, Freunde von ihnen daran sterben würden. Sie wissen, sie würden sowieso mit der Hölle bezahlen.

Und so erschaffen sie eine Pandemie in Reagenzgläsern und Tom sieht in seinen Träumen Blitze am Firmament, von Ost nach West und von Nord nach Süd. Die Stimme aus dem Handy wiederholt sich in seinem Kopf laut und furchteinflößend: „Es dauert nur Sekunden, um Goodbye zu sagen! Für immer!“

 

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Geheimnisvolle Abzweigungen

Haus am Meer

Dies ist mein erster Kurzkrimi – ein Versuch sozusagen. Ob es mir gelungen ist, Spannung und etwas Gänsehaut zu erzeugen? 

Eine sanfte Brise lässt die Gardinen an der Verandatür flattern, Antonia genießt die kleine Abkühlung nach dem heißen Sommertag. Sie legt das Buch zur Seite und tritt auf die Terrasse. Nur das Rauschen des Meeres ist zu hören, dann senkt sich die Nacht über die kleine, kroatische Insel.
Im benachbarten Gebäude sieht sie Licht im Obergeschoß, leise Musik ist zu hören.
Seit zwei Tagen ist sie hier.
„Mache Urlaub am Meer, das wird dir gut tun! Und lass´ um Himmels Willen Smartphone und Tablet daheim, du bist überarbeitet und kommst sonst noch auf blöde Gedanken“, meinte ihr Cranio-Therapeut bei ihrer letzten Sitzung. Er reichte ihr ein Prospekt, auf dem drei kleine Häuser direkt am Meer zu sehen waren. Sie sind in einem Halbkreis angeordnet und liegen ca. zehn Minuten Fahrzeit von einer kleinen Ortschaft entfernt. Antonia war sofort begeistert, sie liebt das Meer.

Gestern ist im Nachbarhaus jemand eingezogen, das dritte Haus steht leer. Antonia konnte nur kurz einen Blick auf die Frau werfen. Lange, mahagonifarbene Haare, die in leichten Wellen den ganzen Rücken bedecken, ein weißes, wehendes Sommerkleid um den schlanken, hochgewachsenen Körper und Flip-Flops an den zarten Füßen. Sie schätzt die Frau auf dreißig Jahre.
Ein lautes Klappern lässt Antonia hochschrecken. Die Frau im Nachbarhaus hat die Fensterflügel geöffnet und dabei eine Blumenvase umgestoßen. Kurz ist sie zu sehen, sie stützt sich mit einer Hand auf das Fensterbrett, mit der anderen hält sie eine Seite des Gesichtes bedeckt und schüttelt sachte den Kopf. Die Musik dringt an Antonias Ohr. Sie erkennt „Die Moldau“ von Friedrich Smetana. Antonia geht zum Gartenzaun:
„Hallo? Ist alles in Ordnung?“ Die Frau erschrickt und starrt Antonia an, dann dreht sie sich um und verschwindet im Raum.
„Wer nicht will, der hat schon“, denkt Antonia kopfschüttelnd.

Am nächsten Morgen geht sie eine ausgedehnte Runde schwimmen. Das macht sie gerne vor dem Frühstück. Im Nachbargebäude ist es noch ruhig. Die Sonne glitzert im spiegelglatten Meer, es scheint wieder ein heißer Tag zu werden. Um die Mittagszeit, Antonia liest gerade in einem Buch, steht dann plötzlich die Frau im Garten und schaut auf das Meer hinaus. Mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand umwickelt sie Strähnen ihrer langen Haare, ihre Bewegungen sind monoton und der Blick ist starr aufs Wasser gerichtet. Leise summt sie ein Lied. Antonia macht sich durch ein Rutschen des Gartensessels bemerkbar. Die Frau dreht sich um und lächelt:
„Ein schöner Tag, oder?“, ihre Stimme ist leise und zittrig.
„Guten Tag, ich heiße Antonia. Ja, es ist wunderschön hier auf der Insel.“
„Mein Name ist Elisa.“ Sie nähert sich dem Gartenzaun, hält den Kopf nun seitlich und begutachtet Antonias Verandatisch.
„Acht Stufen.“
„Wie bitte?“, fragt Antonia verwundert.
„Acht Stufen, vom Garten bis zum Meer. Endlich und unendlich. Eine magische Zahl.“
Antonia sieht nun die wunderschönen, smaragdgrünen Augen ihrer Nachbarin und den ebenmäßigen Teint. Sie wirkt zart und zerbrechlich. Ohne ein weiteres Wort verschwindet Elisa im Haus und dreht die Musik wieder an. „Die Moldau“, die mit einer Querflöte leise plätschernd startet und dann Fahrt aufnimmt. Antonia schüttelt den Kopf, geht ins kühle Haus, schließt Fenster und Türen und genießt die Ruhe.

„Jetzt reicht es aber!“ Sie kann es nicht fassen. Die Musik im Nachbarhaus will und will nicht enden, mit zunehmender Tageslänge steigt auch die Lautstärke des ewig gleichen Orchesterwerkes. Kurz vor Sonnenuntergang ist der Lärm unerträglich und Antonia geht in den Garten, will mit Elisa sprechen. Das Fenster des Schlafzimmers ist geöffnet und die Frau steht vor dem Spiegel, in einer Hand hält sie eine große Schere, in der anderen ihre Haare. Antonia öffnet die Gartentür und betritt das Grundstück.
„Elisa! Hallo? Bitte könntest du die Musik leiser machen?“
Elisa reagiert nicht, langsam und mit konstanten Bewegungen schneidet sie Strähne für Strähne ihrer Haare ab. Tränen laufen über ihre Wangen, ihre Augen sind weit geöffnet und starren in den Spiegel, sie schneidet weiter ihre Haare, bis nur noch eine wirre, ungepflegte Kurzhaarfrisur übrig bleibt.
Antonia drückt die Türklinke nach unten, die Tür ist verschlossen. Sie klopft und ruft, doch Elisa hört sie nicht.
„Himmel noch eins!“ Wütend stapft Antonia wieder in ihr Haus.

Ein gellender Schrei lässt sie aus dem Schlaf hochschrecken. Sie lauscht. Hat sie geträumt? Sie hört nur das Meeresrauschen, plötzlich ein weiterer lang anhaltender, schriller Schrei, der die Nacht durchbricht. Sie tritt ans Fenster und späht ins Dunkel, kann nur einen hellen Farbklecks am Strand erkennen. Im Nachbarhaus ist es finster und der Schrei kam definitiv aus der Richtung des Meeres. Stille. Nur das leise Plätschern der Wellen am Felsen. Antonia wirft einen Blick auf die Uhr, es ist 03:30 h, sie beschließt, nochmal ins Bett zu gehen.

Das Badetuch umgehängt, mit Badeanzug und Strandschuhen schlendert Antonia frühmorgens müde über die Stufen zum Strand. Sie erstarrt. Vor ihr liegt ein weißes Kleid auf den Felsen, daneben Flip-Flops und Unterwäsche. Es sind Elisas Sachen, das erkennt sie sofort. Antonia sucht das Meer ab, es ist niemand zu sehen, kein Schwimmer, kein Boot, nichts. Sie läuft die Treppe wieder hoch, sucht Garten und Umgebung des Hauses ab.
„Elisa?“, ruft sie durch das noch immer offen stehende Schlafzimmerfenster. Langsam drückt sie die Türklinke runter, es ist offen, sie späht in den Wohnraum. „Elisa?“, fragt sie nochmals. Sie sieht die Unordnung auf dem Sofa und dem Couchtisch. Leere, umgekippte Gin Flaschen, benutzte Gläser, Kleider, Schuhe, alles wild durcheinander auf Boden und Möbeln. Antonia überlegt kurz, ob sie eintreten soll, entscheidet dann aber, dass sie zur Polizei fährt.
„Kommissar Branko Paravić“, steht auf dem Schild an der Tür. Der Händedruck des Kommissars ist kräftig, seine dunklen Augen sind aufmerksam auf Antonias Gesicht gerichtet.
„Was kann ich für Sie tun?“, fragt er in ausgezeichnetem Deutsch.
„Mein Name ist Antonia Steger. Ich habe ein Haus in der südlichen Bucht gemietet. Mit meiner Nachbarin muss etwas passiert sein, ihre Kleider liegen am Strand und sie antwortet nicht, wenn ich nach ihr rufe.“ Antonia spricht mit zittriger Stimme.
„Ah, in DER Bucht. Heißt ihre Nachbarin zufällig Elisa?“, fragt er.
„Ja, genau. Also ich kenne sie nicht so gut, sie ist erst seit 2 Tagen hier, aber irgendwas stimmt da nicht.“
„Ich werde mir das am besten vor Ort ansehen. Aber sie müssen wissen, dass uns diese Frau schon bekannt ist. Es gab wegen ihr so manche Anfragen, Beschwerden. Wissen Sie, wie die Bucht noch genannt wird?“
„Nein, das weiß ich nicht?“
„Die Bucht der Verrückten.“
Antonia richtet ihren Blick aus dem Fenster. Die bunten Häuser in der engen Gasse stehen dicht aneinandergereiht. Geklapper von Geschirr ist aus den Küchen zu hören und ein verlockender Geruch nach mediterranem Essen dringt an ihre Nase.
„Wir fahren jetzt gemeinsam zum Haus, in Ordnung?“ Der Kommissar nimmt den Autoschlüssel vom Schreibtisch und hält Antonia die Tür auf.

Branko Paravić hockt neben der Kleidung am Felsstrand. Antonia bemerkt den breiten, kräftigen Rücken des Mannes und die grau melierten, dichten Haare. Er macht einen sportlichen Eindruck, ein Mann in den besten Jahren, der sich fit hält.
„Ist Ihnen sonst noch etwas aufgefallen?“
„Nun, ich wollte Elisa abends zur Rede stellen, weil sie die Musik so laut aufgedreht hatte…..“
„Die Moldau? Von Smetana?“, fragt Paravić und richtet sich wieder auf.
„Ja, genau. Dann habe ich beobachtet, dass sie sich die Haare ganz kurz geschnitten hat. Die schönen Haare……“.
„Für mich hört sich das eher nach Suizid an, wenn ich ehrlich bin“, entgegnet der Kommissar.
„Aber warum dann die Schreie in der Nacht?“, fragt Antonia.
„Welche Schreie? Davon haben Sie nichts gesagt.“
„Ich bin um drei Uhr nachts wach geworden. Zweimal hörte ich eine Frauenstimme vom Meer herüber, die Stimme klang sehr ängstlich und beunruhigend!“
„Sind Sie ganz sicher? Nicht geträumt?“
„Aber ja!“
Der Kommissar nimmt Antonia an der Schulter und führt sie über die Treppe in den Garten.
„Sie müssen wissen, diese Urlaubshäuser hier gehörten dem Mann von Elisa. Er ist leider vorigen Sommer mit dem Motorboot verunglückt. Seine Leiche wurde nie gefunden, das Boot ist am Festland gestrandet. Er ist spät abends alleine rausgefahren, nach einem Streit mit seiner Frau.“ Branko betrachtet die Häuserfassaden, massiert sich den Nacken und fährt fort:
„Darum kam ich auf den Gedanken, dass sich Elisa vielleicht das Leben genommen hat. Sie kam nicht darüber hinweg. Also, ich fahre jetzt mal ins Kommissariat und komme später nochmal vorbei. Geht es Ihnen gut?“
„Ja, ja, alles in Ordnung.“

Später holt Antonia ihre Badesachen, sie will noch eine Runde schwimmen nach diesem aufregenden Tag. Die angenehme Wärme des Wassers umhüllt sie, sie schwimmt raus, holt tief Luft, taucht unter und zieht kräftig ein paar Meter unter Wasser. Als sie auftaucht, spürt sie eine seltsame, kalte Strömung an den Beinen, ein eigenartiger Wirbel umspült sie und zieht sie hinunter. Die Augen geöffnet erkennt sie zahlreiche kleine Fische, die dem Strudel zu entrinnen versuchen. Sie kann wieder an die Oberfläche gelangen, schnappt nach Luft, nimmt die plötzliche Trübung des Meeres um sie herum wahr. Ganz verzweifelt paddelt sie mit den Armen, um ans Ufer zu gelangen. Erst jetzt bemerkt sie, dass sie sehr weit vom Land entfernt ist. Wieder wird sie von einer unsichtbaren Gewalt in die Tiefe gerissen, tosendes Rauschen in ihrem Kopf, sie strampelt, paddelt mit aller Kraft, kommt wieder an die Oberfläche. Antonia sieht das Auto von Branko in die Einfahrt fahren, wieder scheint sie etwas an den Beinen zu fassen. Eine Hand, sie umklammert fest ihren rechten Knöchel, zieht an ihrem Fuß, sie taucht wieder unter, strampelt, kurz lässt die Hand ihr Bein los, um, nachdem sie für Sekunden auftauchen und schreien kann, sie wieder in die Tiefe zu ziehen.

das-haus-am-meer-diego-santosBild von Diego Santos – Das Haus am Meer

Haus am Meer wurde heute (28.10.2019) auf  http://www.verdichtet.at  hochgeladen. Ich freue mich sehr, dass der Kurzkrimi bei den Testlesern scheinbar recht gut angekommen ist.